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1800 bis 1980

Durch die französische Okkupation wurde das Anwesen in Schutt und Asche gelegt. Graf Cobenzl begann zwar mit dem Aufbau, starb jedoch vor der Fertigstellung im Jahr 1810.

Ein weiterer bemerkenswerter Eigentümer war Karl Ludwig Friedrich Freiherr von Reichenbach, der das Gut Cobenzl im Jahr 1835 von Franz Simon Pfaff erwarb. Als Naturwissenschaftler entdeckte er das Paraffin und errichtete die ersten Walzwerke in Böhmen un Mähren. Darüber hinaus sammelte er Meteoriten und verhalf 1837 dem Wiener Naturhistorischen Museum durch eine Schenkung zur größten Meteoritensammlung Europas. Die Maulbeerbäume, die er für den Versuch der Seidenraupenzucht pflanzte, wachsen noch heute rund um den Cobenzl. Seine Berufung sah er jedoch in der intensiven Erforschung der sogenannten Od-Strahlen die eine Wechselwirkung zwischen Elektrizität, Magnetismus und dem Licht beschreiben.

In den Jahren danach versank der Cobenzl durch den oftmaligen Eigentümerwechsel in einen Dornröschenschlaf. Ein Beschluss des Weiner Gemeinderates unter Bürgermeister Karl Lueger am 24. Mai 1905 brachte dem Cobenzl neuen Aufschwung. Im Rahmen des Wald und Wiesengürtel Projektes sollte eine “Höhen und Aussichtsstraße” entstehen.

Zu diesen Zweck wurde der Cobenzl 1907 von der Gemeinde Wien gekauft und mit der Eröffnung des Cafe-Pavillon 1912 begann die neue Ära. Damit etablierte sich der Cobenzl wieder zu einem Mekka für Erholungsuchende und Ausflügler.

Durch den Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss-Hotel Cobenzl stark in Mitleidenschaft gezogen und schlussendlich 1966 zur Gänze abgerissen.